Winfried Sobottka an U.A. am 21. Juli 2013

Ladies and Gents!

Schön zu sehen, dass die Internetforce mit meinen Beiträgen betreffend Steinkraus-Koch und Merk etwas anfangen kann.

Auch wenn ich derzeit nicht gerade vor Energie sprühe, die Strahlen machen sich bemerkbar, so habe ich doch einiges vor, was Bayern und den Fall Mollath angeht.

Leider ist es so, dass ich nach wie vor nirgendwo etwas Gescheites ausmachen kann. Der SZ und dem Beck-Blog scheinen ein Faschismus “light” am liebsten zu sein, die Freien Wähler wollen die Erbschaftssteuer abschaffen:

http://www.abgeordnetenwatch.de/florian_streibl-512-19221–f384982.html#q384982

Die zurückhaltenden Äußerungen des FSt in der Mollath-Affäre gehen mir allmählich auf die Nerven; als ob eine Tunte mit Wattebäuschen werfen würde…. Jedenfalls kann man die Freien Wähler nach meiner Überzeugung vergessen, sie sind nicht weniger kapitalistisch als die CSU und die FDP, und das geht nicht mit Demokratie überein.

Na ja, immerhin haben wir ja Unterstützung von völlig unerwarteter Seite:

Bild

Tja, seine wahre Leistung haben bisher nur echte Kenner erkennen können: Thomas Steinkraus-Koch ist ein verkappter Anarchist, der extrem subtile Obstruktionsarbeit gegen das CSU-System leistet!

Es wird noch bunt und bunter werden!

Liebe Grüße

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Winfried Sobottka an U.A. am 28. Mai 2013

Liebe Leute!

Ich habe nun lange genug im Beck-Blog geschrieben, um einem bestimmten Publikum bekannt zu werden. Das lässt sich auch mit den Rufmordorgien des Dr. Roggenwallner und des M. W. aus Soest nicht revidieren.

Ansonsten habe ich unter:

http://apokalypse20xy.wordpress.com/2013/05/26/winfried-sobottka-uber-den-verkrampften-kampf-pro-mollath-opablog-csu-forchheim-klaus-peter-kurch-dr-richard-albrecht/

und in einem mittlerweile gelöschten Kommentar im Beck-Blog, der aber ein paar Stunden sichtbar war:

#22

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

27.05.2013

RA Veits schrieb:

Was nützen alle Erörterungen auf dieser Site z.B, wenn einfach nicht geschieht, was seitens des Rechts zu geschehen hätte, weil schlicht die normative Kraft des Faktischen (so wie von Wilhelm Schlötterer seit Jahr und Tag beschrieben), herrscht, mithin die GRANDEN mit der “Justizhoheit” bei den Ministerpräsidenten (Schötterer, Seite 333)  tun, was sie wollen, vor allem ihr Eigenes im Blick? Abgeschirmt von jenen “Parteigängern”, denen es an einer aufrechten Haltung gebricht?

mkv

P.S.

Einer meiner Freunde ist ein stadtbekannte Karikaturist. Eines seiner Werke zeigt ein lange Menschen-Schlange, die freiwillig auf einen OP-Tisch zusteuert. Dort wird gerade einer jener Gestalten durch den “Arzt” das Rückgrat en bloc herausgenommen; vor ihm schleppt sich ein bereits so Behandelter in gebückter Haltung davon. Es ist ein grausames Bild, das einen Teil unser (Bürger)Gesellschaft widerspiegelt.

Ihr alle wollt doch gar nichts anderes. Das ist doch genau das, was Ihr braucht, was zu Euch passt, was Ihr verdient habt.

Ich habe mich an viele gewandt, um wirksames Vorgehen organisieren zu können.

Ich bin Euch nicht gut genug, Ihr seid ja doch so vornehm! Und so ungeheuer intelligent und umfassend wissend!

Die Wahrheit ist eine andere: In der juristischen Argumentation und Vertretung wird der Kampf pro Mollath auf Weltklasse-Niveau geführt, doch ansonsten reicht es nicht einmal für die Kreisklasse.

So, ich mache nun meinen Mollath-Sommerurlaub, und wenn der vorbei sein wird, wird Mollath immer noch eingesperrt sein. Aber vielleicht sind bis dahin einige ein wenig klüger geworden, vielleicht aber auch nicht.

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.3 (7 Bewertungen)

Grundsätzliches gesagt.

Wenn ich mir die Vorschläge im Opa-Blog ansehe:

http://opablog.net/2013/05/24/gesammelte-aktionsvorschlage-fur-die-befreiung-gustl-mollaths-ungeordnet/

so stelle ich fest, dass sie von total idiotisch bis in Ansätzen brauchbar reichen, dass man z.T. und wohl nicht grundlos den Eindruck hat, Staatsschützer würden die Debatte in die Irre führen wollen.

Dann gibt es noch Leute, die noch nichts begriffen haben, die ernsthaft meinen, man könne z.B. die Führung der evangelischen Kirche für ein gemeinsames Vorgehen gewinnen. Als ob die Kirchen nicht Teile des Systems wären, als ob die Kirchen nicht vom Staat abhängig wären (Kirchensteuerprivileg, massenhafte Zuschüsse vom Staat, Kirchensteuern sogar für Hartz-IV-Empfänger, die in keiner Kirche sind!).

Vermisst wird jede Systematik des Herangehens, die im Prinzip so aussehen müsste:

  1. Entwicklung von Maßnahmen zum Ansprechen von Menschen, die man – in welchem Umfang auch immer – garantiert durchführen kann – SELBST DURCHFÜHREN KANN, ohne auf Purpurgeborene in Kirchenvorständen, Redaktionen oder sonstwo zu hoffen.
  2. Die Maßnahmen müssen folgende Bedingungen erfüllen:

     – Aufmerksamkeit und Interesse bei den

       Adressaten erzeugen

     – die Adressaten dazu bewegen, sich näher zu      

       informieren und zumindest die Petition online zu    

       zeichnen

     – denen weh tun, die politisch verantwortlich sind

 

Außerdem fehlt es an Grundsatzdiskussionen und dem Verständnis dafür, dass Fälle wie die Causa Mollath nur Symptome, nicht die Krankheit selbst sind.

Für all das fehlt den Muggels jedes Verständnis, sie hoffen immer noch auf Teilobrigkeiten, die sich dazu bewegen ließen, den Kampf zu führen, sie wollen auf gar keinen Fall irgendwem weh tun, sie sie sind absolute Laien auf dem Gebiet der PR, und wenn Mollath freikäme, wäre die Welt für sie wieder in Ordnung.

Das ist nur die Hälfte der Probleme. Die andere heißt, dass abgesehen von schlechten oder z.T. auch guten Ratschlägen kaum jemand einen Einsatz zu zeigen bereit ist, weder in Geld, noch in Zeit.

Ladies and Gents, die Lage könnte gar nicht aussichtsloser sein. Unter solchen Voraussetzungen kann man nicht erfolgreich gegen eine etablierte Staats- und Gesellschaftsarmada kämpfen, das wäre wie das Anreiten polnischer Husaren gegen deutsche Panzer im September 1939!

Zu allem Überdruss sind die Muggels auch noch selbstgefällig – sie halten sich für extrem intelligent und allwissend, für die tollsten Hechte aller Zeiten, und liegen damit total daneben: Von vielen wichtigen Dingen haben sie nicht einmal einen blassen Schimmer, und die bei ihnen festzustellende Mischung aus Dummheit und Arroganz verhindert es zuverlässig, dass sie von irgendwem einen gescheiten Rat annehmen würden, und erst recht natürlich nicht von mir.

Ladies and Gents, wer einen Krieg gegen zementiertes Unrecht führen will, muss bereit sein, Opfer zu bringen, muss bereit sein, ausschließlich sachlich nach den besten Vorgehensweisen zu suchen und diese dann auch engagiert durchzuziehen.

Mit den ignoranten und selbstgefälligen Profilneurotikern, die ich überall sehe, abgesehen von der juristischen Argumentation und der juristischen Vertretung Mollaths, könnte man nicht einmal bei einer Schnitzeljagd in die Ränge kommen.

Die Zeit ist noch nicht reif, noch lange nicht.

Liebe Grüße

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

@UNITED ANARCHISTS – der kastrierte Richter Rudolf Heindl, der kastrierte Psychologe Dr. Rudolf Sponsel u.a. /z.K. : Dr. Richard Albrecht, Reiner Hofmann Schwabach, Stattkunst,ichael Balser, ex-Rechtsanwalt und Notar,Dr. Thomas Holzmann,hessische Steuerfahnder, Gustl Mollath, Unterstützerkreis

Liebe Leute,

 

wie man sieht, ist auch Oliver Garcia der Ansicht, dass man die Schmutzdemagogie von Leuten wie Beate Lakotta usw. nicht unterschätzen sollte:

 

Man kann die journalistische “Gegenoffensive” von Dezember 2012 gar nicht bedeutsam genug einschätzen. Ich habe auch erlebt, wie aufgrund der Artikel in ZEIT und SPIEGEL eine mehrtätige rege Diskussion schlagartig abgebrochen wurde (etwa: “Dachte ich mir doch, daß das aufgebauscht ist” oder “Warten wird doch erst mal ab, was die Gerichte sagen”).“

(Kommentar zu: http://opablog.net/2013/04/18/beatedr-leipziger-das-ist-so-ein-kompetenter-mann/ )

 

Tatsächlich ist eure hochklassige Arbeit in der Positionierung von Beiträgen in Suchmaschinen derzeit die einzige Möglichkeit, demagogischen Schmierenjournalisten auf die Pfoten zu hauen und damit für eine gewisse Abschreckung zu sorgen, so dass Ihr einen sehr wichtigen Beitrag im Fall Mollath leistet, wie zum Beispiel im Falle der Beate Lakotta (Bild anklicken zum Vergrößern):

 2013-04-22-beate-lakotta-google

 

 

und natürlich auch in den Fällen Kerstin Kohlenberg, Anita Blasberg und anderer.

 

Im Falle von Richter Heindl nehme ich übrigens an, dass der Preis, den er dafür zahlte, wieder in den Unterstützerkreis aufgenommen zu werden, schlicht und einfach darin besteht, dass er sich von mir in jeder Beziehung fernhält.

 

Die folgende Email erhielt ich von ihm, nachdem ich ihm per Email Unterstützung angeboten hatte:

2013-04-08-email-heindl

 

 

Dann ging es wie folgt weiter:

 

Noch vor dem Abend des 08.04. 2013 hatte ich den Artikel auf anarchistenboulevard2013 veröffentlicht, mit dem ich unsere Hacker aufrief, gemeinsam mit mir R. Heindl zu unterstützen, ebenfalls hatte ich den ersten Brief Heindls veröffentlicht, auf apoakalypse20xy. Außerdem hatte ich im Beck-Blog auf die Unterstützungsaktion aufmerksam gemacht.

 

Anders als angekündigt, rief Heindl mich nicht an, antwortete auch nicht auf spätere Emails von mir, sandte mir aber noch einen Brief zu, den er veröffentlicht haben wollte – kommentarlos.

 

Warum also rief Heindl mich nicht an, nachdem er sich doch so freundlich bedankt hatte und ich in seinem Sinne erste Veröffentlichungen gebracht hatte?

 

Warum, wenn nicht deshalb, weil irgendwer es ihm ausgeredet hatte?

Noch am 08.04. war Heindl vom Unterstützerkreis geächtet, wie folgende Sicherung eines Google-Caches belegt:

http://die-volkszeitung.de/2013/richter-rudolf-heindl/2013-04-08-gustl-help-unterstuetzerkreis-search.html

Jedenfalls am 18. 04. war er – kommentarlos – wieder vom Unterstützerkreis aufgenommen. Obwohl es zuvor doch geheißen hatte, er würde dem Anliegen Mollaths schaden. Tatsache ist, dass Reiner Hofmann nach Aussagen aus der Region Wind gegen mich macht, Tatsache ist, dass auch Dr. Rudolf Sponsel darauf angesprungen zu sein scheint, mit dem ich zwischendurch eine freundliche Kommunikation hatte. So hatte Sponsel u.a. an mich geschrieben (Bild anklicken zum Vergrößern):

2013-04-03-dr-sponsel-beck-blog

Doch plötzlich kam nichts mehr von ihm – zur selben Zeit, zu der nichts mehr von Heindl kam.

Mir persönlich kann das egal sein, ich brauche weder den Heindl noch den Sponsel. Aber man muss es eindeutig als Hinweis darauf werten, dass starke Kräfte aktiv sind, Zusammenschlüsse kritischer Kräfte zu verhindern, die effizient wirken könnten: Sponsel ist im bisherigen Rahmen eine Nullnummer, was der schreibt, lesen nur sehr wenige wirklich, und Heindl ist nun kastriert und weiß genau, dass er wieder aus dem von ihm so heiß geliebten Unterstützerkreis fliegen wird, sobald er mit Sachen kommt, die dem System nicht passen.

Der Opablog ist eine Dokumentation von Lernprozessen, die ich seit Urzeiten hinter mir habe, und Dr. Richard Albrecht, ein wenig sympathischer, aber sehr selbstgefälliger Typ, begreift an seinem Schreibtisch allmählich, dass ein Rechteck vier Ecken hat:

Auch ich komme seit Wochen mit meinen (recht arbeitsintensiven) Versuchen im Skandal-„Fall Mollath“, theoretische Praxis voranzubringen im Sinne von aus dem „Fall“ lernen, um künftig ähnliche „Fälle“ zu vermeiden, n i c h t weiter.“

( http://opablog.net/2013/04/19/kritik-rechtsstaatsfetisch/#comments )

Meines Erachtens haben wir es nicht nötig, hastig zu agieren, sollen die akademischen Trottel doch erst einmal lernen, wo oben und unten sind.

Weiterhin ist es mir gelungen, einige Leckerbissen an Land zu ziehen. Es geht um haarsträubende Unrechtsjustiz aus Hessen, bis hinauf zum BGH, wobei der Schmierengutachter Dr. Thomas Holzmann (hessische Steuerfahnder) seine schmutzigen Pfoten im Spiel hat, aber auch der skandalöse Verein „Wildwasser“ und seine Protektion durch das kriminelle Justizsystem spielen eine Rolle. Mir liegt ein zweistellige Zahl von PDF-Dateien mit Scans der Originaldokumente vor. Eines der Opfer des Justizskandals: Michael Balser, ex-Rechtsanwalt und Notar.

Liebe Grüße

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

http://apokalypse20xy.wordpress.com/2012/11/21/khk-thomas-hauck-die-schlinge-um-ihren-hals-zieht-sich-zu-z-k-polizei-hagen-lka-nrw-michaela-heyer-siegfried-wilhelmlka-hessenannika-joeres-roland-regolien-jakob-augstein-westfalenpost-wet/

 

Winfried Sobottka an UNITED ANARCHISTS 2013-04-18

Liebe Leute,

Gern würde ich etwas Schönes schreiben, doch ich kann es nicht. M.E. wurde der Schuss noch längst nicht gehört.

Seht Euch die Seite 7 in der folgenden PDF-Datei an:

http://dokumentenblog.files.wordpress.com/2013/04/2013-03-04-stellungnahmen-fortsetzung-unterbr-sta-bkh.pdf

dann wisst Ihr, worauf man eingerichtet ist: Justizielle Massenverwaltung von Unterbringungsangelegenheiten mit minimalem Arbeitsauswand. Der Psychiater sagt, es müsse weiterhin untergebracht werden, die StA übernimmt das als eigene Stellungnahme binnen 5 Minuten unter Verwendung eines Formulares, auf dem fast nur noch anzukreuzen ist, im schriftlichen Verfahren nickt dann auch noch das Gericht ab. Dass es im Fall Mollath eine Anhörung gibt, ist eine Ausnahme, und sie findet nicht einmal öffentlich statt.

Auf der anderen Seite?

Gabriele Wolff, Oliver Garcia usw. usf. weisen immer wieder darauf hin, ebenso wie Jürgen Roth, dass es „natürlich keine große Verschwörung gebe“.

Richter Heindl war genau aus dem Grunde zurückgedrängt worden, weil er da offensichtlich anderer Meinung ist – doch nun gehört er plötzlich wieder zum Unterstützerkreis.

Die fundamentalen Fehler sind:

  1. Die große Verschwörung wird bestritten, ohne dass Argumente zur Untermauerung dieser Position genannt werden, aber sie wird von Leuten bestritten, die eine Wortführerschaft auf Seiten der Kritiker genießen. Ich behaupte, dass es die große Verschwörung gibt, und ich behaupte, dass man nicht wirksam gegen sie angehen kann, wenn man sie nicht einmal wahrhaben will oder leugnet.
  2. Es fehlt nach wie vor an Diskussionen zur Verbesserung von Strukturen und Gesetzen, nach wie vor wird nur kritisiert.
  3. Daran, dass übergeordnete Dinge eine entscheidende Rolle spielen, z.B. die aufgrund mangelnder Trieberfüllung psycho-sozial ruinierte Gesellschaft – daran denkt keiner oder wll keiner denken. Selbst kleinste Hinweise darauf werden im Beck-Blog wie auch in den Kommentarspalten der SZ unterdrückt.

Leute, so kann das gar nichts werden. Diese Schwachköpfe sind nicht einmal in der Lage, aus dem Fall Mollath etwas letztlich Gescheites zu machen. Bestenfalls werden sie ihn frei bekommen, aber sie werden nichts Grundsätzliches ändern, gar nichts.

Noch weniger ist daran zu denken, dass man mit denen den Fall Mord an Nadine O. ausfechten und für die Erzwingung politisch notwendiger Änderungen instrumentalisieren könnte. Mit denen kann man gar nichts, sie sind Pfeifen.

Das spiegelt sich auch in den Parametern wieder, an denen man den PR-Erfolg messen kann:

Artikel aus Opablog:

http://opablog.net/2013/04/13/beate-der-hat-doch-100erte-reifen-zerstochen/

Aktueller Stand der laufenden Petition im Fall Mollath:

https://www.openpetition.de/petition/statistik/freiheit-fuer-gustl-mollath

Und immer noch merken sie nichts, immer noch meinen sie, sie würden ja alles richtig machen. Das einzige, was bei denen wirklich funktioniert, ist die juristische Diskussion und die Kritik im konkreten Fall Mollath, und natürlich der Einsatz von Dr. Strate. Diese Sachen laufen exzellent, alles andere gar nicht.

Was soll ich da machen? Ich hätte schon längst wieder auf eine Menge Leute eingeprügelt, z.B. auf den Oberstaatsanwalt Manfred Lupko und viele andere, ich würde gern mit geeigneten Leuten über systematische Fragen diskutieren und gern gemeinsam mit anderen PR in ganz anderem Stile aufziehen. Doch ich sehe niemanden, mit dem ich etwas Gescheites auf die Beine bringen könnte, ich sehe nur Leute, die den Schuss noch nicht gehört haben oder subtil für die andere Seite agieren, nicht wenige Profilneurotiker unter ihnen, die einerseits geschliffen analysieren und kritisieren, die andererseits aber auch Überzeugungen mit sich herum schleppen, die sie argumentativ nicht verteidigen können, aber um keinen Preis aufgeben wollen: Profilneurotiker mit erheblichen Lebensirrtümern an Bord.

Tut mir leid, liebe Leute, aber eines ist sicher: Die Zeit ist noch längst nicht reif für vernünftige Reformen, und ich könnte mich in dieser Lage nur verschwenden.

Liebe Grüße

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

W.S. bittet UNITED ANARCHISTS um Hilfe für Richter Rudolf Heindl / CCC Berlin, Anonymous Hamburg, Anon Köln, Frankfurt, Kiel, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Potsdam, Stuttgart, Nürnberg, Mainz, Hannover, Schwerin, CCC Österreich, CCC Schweiz

Liebe Leute!

Manche von Euch werden via Beck-Blog wahrgenommen haben, was ich zum Ehepaar Heindl zu sagen habe und dazu, dass Richter Heindl nun abgedrängt wurde und geschmäht wird. Ich zitiere:

Gast schrieb: Traurig ist, dass Herr Heindl sich im Interview mit Leuten abgegeben hat, die anscheinend einer ultrarechten Szene angehören, die auf deren Seiten nur Hetzartikel veröffentlichen. Auch die vielen Behauptungen gegen Herrn Beckstein waren nicht klug und haben Herrn Mollath nicht geholfen.—————–

Es tut mir leid, dass dieser Kommentar nicht zum Diskussionsfluss passt, den ich keineswegs unterbrechen möchte. Ich halte es aber für geboten, zu dem Kommentar oben Stellung zu nehmen, denn Richter i.R. Rudolf Heindl hat das jedenfalls verdient:

1. Das Ehepaar Heindl und das Ehepaar Dörner waren der Ausgangspunkt dafür, dass der Fall Mollath letztlich vielen so sehr klar wurde, dass wir heute die Situation haben, dass öffentlich geklärt wird!

Ich bezweifle es vollständig, dass Leute wie Reiner Hofmann und Richard Semmler sich über Jahre mit dem Mut, dem Aufwand und der Zähigkeit für irgendwen oder irgendetwas eingesetzt hätten, den die Ehepaare Heindl und Dörner bewiesen haben.

2. Richter i.R. Rudolf Heindl gehört zu den anständigsten und mutigsten Männern Deutschlands und hat eine dazu passende Frau. Ohne diese beiden hätten viele Verzweifelte keine Hilfe gefunden, ohne diese beiden würde heute niemand den Namen Mollath kennen.

3. Das, was Richter i.R. Rudolf Heindl auf diversen Videos äußert, mag sich für manche so anhören, als ob es gar nicht der Realität entsprechen könne. Ich habe sehr gute Gründe anzunehmen, dass Richter i.R. Rudolf Heindl im Zustand geistiger Gesundheit nach bestem Wissen und Gewissen berichtet.

4. Honigmann, der die Videos aufnahm, ist kein Rassist. Er hat absolut keine Probleme damit, dass Heindl mit einer Frau türkischer Abstammung glücklich ist. Honigmann ist auch kein Faschist, er will rechtsstaatliche und demokratische Verhältnisse. Mir ist an der Stelle unklar, wie man Honigmann als “ultrarechts” bezeichnen kann, auch wenn ich nicht alle Vorstellungen mit Honigmann teile.

Weiterhin ist festzustellen, dass es abgesehen von Honigmann nur noch ein paar andere in ganz Deutschland gibt, die so mutig gewesen wären, die Schilderungen Heindls zu veröffentlichen. Heindl war aus guten Gründen überzeugt, dass diese Dinge veröffentlicht und verbreitet werden müssten, und wer sich darüber beschwert, dass Heindl das Angebot des Honigmann annahm, der soll mir erst einmal sagen, wer außer Honigmann das denn sonst gemacht hätte!

Denen, die niemals annähernd wagten, was Heindl wagte, die nun aber meinen, geringschätzig auf ihn hinab blicken zu müssen, denen will ich sagen, dass Richter i.R. Rudolf Heindl und seine Frau Zerrin Heindl meine uneingeschränkte Hochachtung auf ihrer Seite haben und dass es nicht einmal zehn Leute in ganz Deutschland gibt, für die das gilt.

Meine Dokumentensammlung zum Fall Mollath bedarf immer noch der Vervollständigung; heute habe ich die eidesstattliche Versicherung des Richters i.R. Rudolf Heindl zugefügt, die auf der Gustl for Help – Seite gelöscht wurde!

2010-03-04-Eidesstattliche Versicherung des Amtsrichters i.R. Rudolf Heindl

Mit besten Grüßen

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (13 Bewertungen)
(Anmerkung: 5 Sterne bedeuten 5 gleich sehr gut)
Erwartungsgemäß wird Richter i.R. Rudolf Heindl nun, nachdem man ihn abgedrängt hat, mit allen Mitteln bekämpft. Ich halte es für ein Gebot, ihm zu helfen. Ich bitte Euch, es auch zu tun. Den ersten von drei Briefen, die Richter Heindl in eigener Sache geschrieben hat, habe ich bereits veröffentlicht:http://apokalypse20xy.wordpress.com/2013/04/08/richter-i-r-rudolf-heindl-staatsministerin-prof-dr-maria-bohmer-mdb-cdu-ludwigshafen-frankenthal-cdu-rheinland-pfalz-z-k-gustl-mollath-reiner-hofmann-schwabach-ccc-berlin-anon-hamburg/

Ich weiß natürlich, dass der Staatsschutz derzeit mit hohem Druck bemüht ist, Artikel aus meinen Blogs aus den SE heraus zu halten. Ich weiß aber auch, was Ihr könnt, und dass es daher nur eine Frage der Zeit sein wird, wann entsprechende Artikel doch auftauchen.

Wer sich ansieht, was Richter Heindl bereits bisher geleistet hat, sich zudem vor Augen hält, was seine couragierte Frau Zerrin Heindl schon geleistet hat (so wünschen wir Anarchisten uns die Frauen (nicht nur) türkischer Herkunft in Deutschland und auch sonst überall), dem sollte wirklich klar sein, dass gerade diese beiden Unterstützung verdienen. Ich weiß, dass Ihr es ebenso sehen werdet.

Liebe Grüße

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Schlimmstes Staatsverbrechen in Deutschland seit 1945:

http://apokalypse20xy.wordpress.com/2012/11/21/khk-thomas-hauck-die-schlinge-um-ihren-hals-zieht-sich-zu-z-k-polizei-hagen-lka-nrw-michaela-heyer-siegfried-wilhelmlka-hessenannika-joeres-roland-regolien-jakob-augstein-westfalenpost-wet/

WS an U.A. – 2013-04-01

Liebe Leute,

 

Eure Arbeit ist hervorragend, und es findet sicherlich nicht nur auf meiner Seite Gefallen, dass Beate Lakotta, Kerstin Kohlenberg und Anita Blasberg registrieren müssen, dass schmutzige Meinungsmache auch im Falle Mollath nicht erwünscht ist:

2013-04-01-beate-lakotta

 

2013-04-01-anita-blasberg

 

 

2013-04-01-kerstin-kohlenberg

 

 

M.E. dürfte es übrigens der Idiot aus Soest sein, der wieder einmal abgründige Ideen entwickelt, wie man mich seiner Ansicht nach abservieren könnte und sollte:

 2013-03-31-netguestbook-tippgeber

 

Was mich angeht, so werde ich das Thema Richter Heindl angehen, zu dem ich einiges an öffentlichen Stellungnahmen eingesammelt habe: Unter dem Vorwand, dem Mollath damit zu helfen, schaltet man den mutigsten und best informierten Kritiker aus dem Unterstützerkreis aus und ächtet diesen. Cui bono? Na, wem wohl?

 

Außerdem denke ich über eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach, die Wellen schlagen dürfte.

 

Was den BB angeht, so habe ich sehr vieles gesichert:

 

http://die-volkszeitung.de/————-2012-special-a/beck-blog-2013/blog-beck-ab-26-maerz-2013/29/00-overview.html

 

stehe der Frage, was ich daraus machen soll, aber noch mit gemischten Gefühlen gegenüber. Totalangriff in jedem Falle scheint mir derzeit nicht das sinnvolle Gebot der Stunde zu sein, nicht die Quellfunktion, sondern die Ableitungsfunktionen sind derzeit das, worauf ich schaue, denn ich sehe Hinweise auf wünschenswerte Entwickungen. Also ist auf einigen Feldern Pädagogik gefragt, nicht der Rohrstock. 😉

 

Liebe Grüße

 

Euer

 

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Winfried Sobottka an U.A. – betreffend Prof. Müller, 2013-03-16

Liebe Leute,

Ich sehe mir einige Dinge sehr genau an, auch wenn ich derzeit wenig schreibe. Betreffend Prof. Müller sah ich mich dazu veranlasst, ein Bild zu löschen und eine Überschrift zu ändern. Prof. Müller ist nicht feige, und darum passte das entfernte Bild nicht zu ihm. Auch ist er in der Gesamtbetrachtung kein Lügner – ich denke, dass er bis vor Kurzem wirklich noch gedacht haben wird, das Justizsystem funktioniere in der überwiegenden Zahl der Fälle akzeptabel.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man relativ ahnungslos sein kann, solange man nicht wirklich Einblicke in die Rechtspraxis bekommt, die man normalerweise eben – auch als Hochschulprofessor – nicht bekommt. Schon vor Monaten sagte ich voraus, dass der Fall Mollath für viele zu einem Lernprozess werden dürfte, weil ich auch damals schon begründet davon ausging, dass Justiz und Politik sich durch Tatsachen nicht abbringen ließen, das Unrecht fortzusetzen. Sie sitzen in einer Zwickmühle – und in solchen Fällen ist deren Handeln klar: Beharren auf bisherigen Standpunkten.

Gerade damit verbessern sie natürlich den als notwendig zu erachtenden Lernprozess auf verschiedenen Seiten, so dass diese Haltung unter politischen Aspekten sogar zu begrüßen ist.

Eure Arbeit hat auch im Beck-Blog Lob gefunden:

 gruesse-von-u-a-

Schon vor Jahren schrieb ich, dass es niemals möglich sein könne, unseren Anteil an der Aufklärung betreffend Staatsverbrechen exakt zu messen, dass wir uns aber sicher kein könnten, dass der Grenznutzen unserer Arbeit positiv sei. Dass wir immer wieder laut geschrien haben, dass wir im Internet ausgesprochen offensiv agiert haben, jahrelang, hat nicht nur Aufmerksamkeit und meist spontane Ablehnung auf Seiten der Bürgerlichen erzeugt, sondern bürgerliche Leute, die unser Vorgehen und unsere Botschaften als überzogen ansahen, doch zumindest so weit „angetickt“, dass sie sensibilisiert wurden, zum Nachdenken kamen, wenn sie Ähnliches aus ganz anderen Richtungen wahrnahmen.

Diese Rolle müssen wir m.E. beibehalten, andererseits aber auch daran arbeiten, dass bürgerliche Kreise uns als vernünftige Streiter für Gerechtigkeit und Vernunft akzeptieren können. Das von mir nun gelöschte Bild betreffend Prof. Müller hätte nach meiner derzeitigen Einschätzung absolut nicht dazu gepasst, weil es ihm Unrecht tat. Ich nehme an, Ihr werdet es auch so sehen.

Liebe Grüße

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS